ART.DESIGN.und.SO.

01.Setember 2010

Today we like:
"NINA SAGT"

http://www.monkeysclub.com/fileadmin/user_upload/WE_LIKE/ninasagtprintbeingworn-525x700.jpg

 

Ninasagt. ist ein Galerie vornehmlich für urbane Kunst in Düsseldorf-Friedrichstadt. Auf 60qm zeigen diverse Künstler ihre Arbeiten mit Schwerpunkt Illustration, Grafik-Design, Street-Art, Malerei und Fotografie, in vierwöchigen Ausstellungen, die jeweils samstags mit einer Vernissage eröffnet werden. Hierzu steuern Dj´s wie Rearview Radio oder Jantronix Schulte musikalische Untermalung bei. Bereits seit 2006 sorgten Ninasagt Ausstellungen in verschiedenen Off-Locations in Düsseldorf für Furore. Der neue, feste Platz bietet dem Publikum nun einen längeren Ausstellungszeitraum und somit mehr Gelegenheit sich mit der Kunst auseinanderzusetzen. Ausserdem gibt es ein angrenzendes Café, um Raum für Kommunikation zu schaffen. Dort werden Getränke und kleine, wechselnde Speisen angeboten. Nina Bienefeld, Inhaberin der Galerie, ist zum Zeitpunkt der Eröffnung 30 Jahre alt, diplomierte Designerin und Kuratorin aus Leidenschaft. Nach Abschluß ihres Studiums 2004 und bis 2009 war sie beim Stadtmagazin Prinz Düsseldorf redaktionell tätig. Am meisten vermisst sie ihren Nebenjob bei Jues.

Für mehr NINAsagt. . . KLICK hier.

NEWS

30.April 2010

JOHANNES | BARKEEPER
"I LIKE CAN!"

 

Johannes (Eure aller Samstags-Nachts-Theken-Vertrauens-Gestalt) likes CAN. Da CAN in Deutsch wenig bis gar keinen Sinn ergibt, versuchen wir es mal über die in Deutschland so unglaublich lieb gewonnene Anglizismen Schiene! Was spricht das allwissende Leo Dictionary? Es behauptet ich möge „Dosendeckel“, „Fischkonserven“, „Sprühflaschen“, „Ascheneimer“ ja sogar „RINGROHRE!“, eine Aussage die in Bezug auf die Fischkonserven womöglich einen gewissen Wahrheitsanspruch in sich birgt oder wer kann schon von sich behaupten kein geil, erwartungsvolles Kribbeln zu verspüren wenn er auch nur in die Nähe einer Dose Armada Heringsfilet in Tomatensoße kommt, das Geräusch beim öffnen.., ich schweife ab! Vielleicht meine ich es aber auch so, im Sinne von, ich mag es zu „KÖNNEN“! Natürlich liebe ich es zu „KÖNNEN“Wer mag es nicht „KÖNNEN“! OHHJA ich „KÖNNTE“ ständig! Allein der Gedanke wie das zarte Filet eine fischig duftende weiche Melange mit dem frisch getoasteten Brot eingeht und beinah dazu zu neigen scheint sich in ihm völlig zu ergehen und eine Verbindung der Unglaublichkeit entsteht....Ich KÖNNTE Tag & Nacht! Aber leider ist das ebenfalls ein Weg der hölzernen Art, es im Verb-Sinn verstehen zu wollen.Was meint dieser Discount-Fisch-Dosen-Anbeter, diese kranke Sau, namens Johannes denn nur? Was geht in ihm vor? Also, da es sich bei meinem heiß geliebten Tanz-Trink-Torkel-Tempel ja um eine Institution der elektronischen Musik in Düsseldorf und Umgebung handelt, was leider nur noch nicht jeder begriffen hat, nehme ich natürlich Bezug auf den Hauptgrund warum wir uns Schönheiten Alle immer so zahlreich am Wochenende dort einfinden. Die MUSIK! (das ist übrigens meiner Meinung nach die große Erblüge der Technobewegung, wir kommen nur wegen der Musik und so Sprüche hat ja jeder schon gehört oder gesagt, aber da kann ich mich natürlich auch täuschen.

Jedenfalls handelt es sich natürlich wie den  Popkulturellbewanderten unter euch natürlich sofort klar war um die überaus unglaubliche und weitaus einflussreichere Band (the) CAN. Düsseldorf hat Kraftwerk! Köln CAN! 1 zu 0 für..........die Idee von Subjektiver Unvergleichbarkeit des musikalischen Empfindens und Geschmacks. 1968 in einem durch historischen und kulturellen Rezeption über strapazierten Jahr gegründet, spiegelt CAN den herrschenden Zeitgeist doch recht eindeutig wieder. Zügellos, anti-strukturell und Rauschhaft! Musik wie mehr als nur ein halber HOFFMANN! Ein fantastisches Schlagzeug des begnadeten Jazz-Drummers Jaki Liebezeit, O-Ton: „Man muss es nur lang genug wiederholen dann fängt es an zu grooven“!, fand ebenso seinen Platz wie der metaphysische Transporter Damo Suzuki, den die Band vor einem Auftritt in München von der Straße auf die Bühne des Auftritts am selbigen Abend katapultierte. Es ist für mich immer schwer vorzustellen, vor allem in Bezug auf die vorherrschende Funktionalität und Austauschbarkeit zeitgenössischer Clubmusik, das es Bands wie CAN gab, welche davon überzeugt waren wenn nötig alles auf den Kopf zu drehen und es anstrebten jedes denk und hörbare Geräusch in ihren musikalischen Rahmen ein zu arbeiten. Techno hat diese Möglichkeiten auch, nur leider ist dieser Freiheitsdrang  selten spürbar. Warum nicht ne Platte mal rückwärts laufen lassen!? Aber was hat CAN nun speziell mit elektronischer Tanzmusik zu tun! Es ist die respektive Struktur der Stücke die CAN als eine der ersten Bands zum ästhetischen Fixstern erhoben hat. Respektive Klangmuster, CAN hat also Techno um ungefähr 20 Jahre vor gedacht! Also Cool Kids! Dont forget where it comes from and don't loose your Vitamin! WHAT IS "CAN"?

CLICK:  CAN + "VITAMIN C"